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Der Bestseller-Autor Markus Heitz, bekannt vor allem für seine Fantasy-Romane (z.B. „Die Zwerge“ und die vielen dazu gehörigen Nachfolgebände), las am Donnerstag, dem 05.03.2026, in der Großen Aula des Gymnasiums Donauwörth vor den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen aus seinen Jugendromanen „Irida und die Stadt der Geheimnisse“ und „Irida 2: Irida und das Rätsel der Ruine“. Anschließend stellte er sich seinem neugierigen Publikum für Fragen zur Verfügung.

Herr Heitz, der im Rahmen der Donauwörther Frühlingskulturtage bereits am Mittwochabend in der Stadtbibliothek vor erwachsenem Publikum gelesen hatte, nutzte seinen mehrtägigen Aufenthalt, um auch in mehreren Schulen vor jugendlichen Bücherfreunden aufzutreten. Nach seiner Ankunft am Gymnasium Donauwörth und einer kurzen Begrüßung begann er, von sich und seinem Weg zur Schriftstellerei zu erzählen, der ihn vom Lehramtsstudium zuerst zum Magisterabschluss und schließlich, im Jahr 2004, zur hauptberuflichen Schriftstellerei führte. Nach diesem Ausblick auf den eigenen Lebensweg stellte er die jugendlichen Heldinnen und Helden der „Irida“-Romanreihe kurz vor und las bis zum Ende der 3. Stunde aus dem ersten Buch des Zyklus vor, wobei er die Zuhörerschaft stimmungsvoll und abwechslungsreich mit mehreren Protagonisten und in verschiedenen Handlungssträngen auf abenteuerliche Erkundungstouren rund um den fiktiven Ort Hohenburg mitnahm. Die kurze Pause zum Stundenwechsel wurde von den Jüngsten in unserem Haus spontan eifrig genutzt, sich Autogrammkarten zu sichern, wobei Herr Heitz zuletzt aufgrund der gewaltigen Nachfrage des Publikums sogar auf zerrissenen Blockblättern signierte.

Als jeder Fan sein Autogramm ergattert hatte, ging es mit „Irida 2“ weiter, wo die Titelheldin schließlich den Eingang zur „Anderswelt“ fand… Was sich dahinter verbirgt, bleibt der eigenen Fantasie überlassen oder kann im entsprechenden Buch nachgelesen werden.

In den letzten 20 Minuten stellte sich der Bestseller-Autor den neugierigen Fragen des regen Publikums, das sich unbekümmert nach den Hobbies (Schreiben, Reisen, Ausdauer- und Kraftsport), dem zeitlichen Aufwand (zwei Monate für einen Jugendroman von ca. 350 Seiten, vier Monate für ein mindestens doppelt so dickes Werk für Erwachsene) und seinem Einkommen (ca. 1,50 Euro pro verkauftem Buch) erkundigte. Dabei erwiesen sich die Jüngsten in unserem Haus als überaus neugierig und fragten z.B. auch nach, ob es noch unveröffentlichte Schriften von Herrn Heitz gebe oder ob Herr Heitz seine Werke auch illustriere. Nachdem der Dichter auch Auskunft über seine (nicht vorhandene) Liebe zum Fußball und seinem Lieblingstier (Eisbär) erteilt hatte, endete die Veranstaltung und damit eine Lesung, die die Zuhörerschaft mitnahm auf einen spannenden Ausflug in eine fantastische Welt, die von ihrem Erfinder nach realen Vorbildern und der örtlichen Überlieferung gestaltet wurde: Das saarländische Homburg ist Vorbild für das fiktive Hohenburg aus „Irida“, in dem viele lokale Sagen in modernisierter Form eingearbeitet wurden. Somit verbirgt sich innerhalb des Jugendromans „Irida“ auch für ältere Leserinnen und Leser eine zusätzliche Ebene zum Entdecken!

 

Text: Dr. Christian Schwab

Fotos: Petra Bühler

      

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