Gymnasium Donauwörth
 

Amnesty International in Donauwörth
Menschenrechtstag zum Thema China am Gymnasium Donauwörth

Am 19. Oktober veranstaltete das P-Seminar zum Thema Menschenrechte unter der Leitung von Herrn Dr. Schwab einen Menschenrechtstag mit dem Themenschwerpunkt China am Gymnasium Donauwörth. Zu Beginn der Veranstaltung informierte Johann Erdt, Leiter des Bezirks Augsburg von Amnesty International, die Neuntklässler des Gymnasiums über die Arbeit der Menschenrechtsorganisation. Amnesty International wurde 1961 von Peter Benenson gegründet, nachdem dieser einen Zeitungsartikel veröffentlicht hatte, in dem er die Bevölkerung aufforderte, an die damalige Militärregierung Portugals zu schreiben. Anlass waren zwei Studenten, die verhaftet worden waren, weil sie das Wort »Freiheit« in der Öffentlichkeit laut ausgerufen hatten. Das Ziel der Briefe war die Freilassung der Gefangenen. Der Grundstein der Menschenrechtsorganisation war gelegt, als sich immer mehr Gleichgesinnte dem Aufruf anschlossen. Heute beschäftigt sich Amnesty International vorwiegend mit Recherchen zu und der Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen, um auf diese aufmerksam zu machen. Zudem will ai öffentlichen Druck auf Regierungen ausüben und die Bevölkerung für den Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen animieren. Auch Nichtmitglieder können sich durch eine einfache E-Mail, die direkt von der Homepage von ai gesendet werden kann, oder einen Brief für Menschenrechte und ihre Einhaltung einsetzen. Besondere Gelegenheit dazu bietet der Briefmarathon, der dieses Jahr am 2. Dezember beginnt und auch an Schulen durchgeführt werden kann.

Nach dem Einführungsvortrag wurde die neunte Jahrgangsstufe in die einzelnen Klassen aufgeteilt und dort über verschiedene Aspekte der Menschenrechtslage in China informiert. Unter den Themen war die aktuelle Situation in Tibet und Hongkong, aber auch Folter, Todesstrafe, Frauenrechte, freie Meinungsäußerung und das Tiananmen-Massaker wurden behandelt. Höhepunkt der Veranstaltung war für viele Schüler der Besuch des Amnesty-International-Busses, wo sie von Mitarbeitern der Menschenrechtsorganisation wie Frau Kneer und Herr Hofmann weitere Informationen erhielten. Der Bus bot durch Displays, Plakate sowie Broschüren zahlreiche Informationen sowohl über Menschenrechte allgemein als auch über die Themen des Projekttages, die von den Seminarteilnehmern erarbeitet worden waren. Jede neunte Klasse durfte den Bus für etwa zwanzig Minuten besuchen und hatte dabei auch Gelegenheit, Fragen an die Mitarbeiter von Amnesty International zu stellen. Für die Schüler der anderen Jahrgangsstufen, die nicht an dem Projekt teilgenommen haben, stand der Bus auch in Pausen sowie in der Mittagspause bis 13:30 Uhr zur Verfügung.

(Judith Gentner, Lisa-Marie Triebel)


Die Mitglieder des P-Seminars mit den Vertretern von Amnesty International vor dem Menschenrechtsbus
 
Die Abschlussrede von P-Seminar-Mitglied Adrian Grebien
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